Warnungen Wolfgang Clements vor Ypsilanti
Der FDP-Landes- und Fraktionsvorsitzende, Jörg-Uwe Hahn, griff heute auf einem Neujahrsempfang in der Wetterau die jüngsten Warnungen des früheren Wirtschaftsministers Wolfgang Clement an den Vorschlägen der SPD Kollegen Ypsilanti und Scheer auf und betonte: „Endlich gibt es aus den Reihen der SPD eine sachkundige Stimme, die den energiepolitischen Kurs der SPD enttarnt und davor warnt. Clement ist Fachmann statt Ideologe. Er versucht, den Betrug Ypsilantis an den Wählern in letzter Minute zu verhindern. Ideologien sind aber leider das Markenzeichen von Andrea Ypsilanti und der Hessen-SPD - nicht nur im Bereich der Energiepolitik, sondern auch auf den Feldern Bildung und Wirtschaft.“
Hahn erklärte, er habe sich letzten Sonntag über das Koch-Interview in der „Bild am Sonntag“ schwarz geärgert, heute freue er sich, wenn Ypsilanti über das Interview in der „Welt am Sonntag“ rot vor Zorn würde. „Es wird eine Drehung des ‚Genossen-Trend’ in der letzten Woche des Wahlkampfes geben“, zeigte sich Hahn überzeugt. „Allen Wählerinnen und Wählern wird hoffentlich klar, in welche Richtung das Land gehen wird, sollte Ypsilantis SPD siegen. Dann droht ein Reformchaos an den Schulen, eine Verunsicherung der Wirtschaftsvertreter des Landes, weil die SPD z.B. in Sachen Flughafenausbau unzuverlässig ist. Und schließlich wird es unberechenbare Risiken bei der Versorgung mit Energie geben. Das ist keine Angstmacherei, das ist Realität. Clement warnt völlig zu Recht“, erklärte Hahn abschließend.