10.07.2007 | FDP: „Selbst ein Parteifreund und designierter Minister erkennt nicht die Brisanz des Strategiepapiers.“

Wahlkampfpanne der SPD

Das bekannt werden eines internen Strategiepapiers der SPD-Vorsitzenden Andrea Ypsilanti ist aus Sicht der hessischen FDP nicht weiter verwunderlich. Aus dem Papier gehe das hervor, was die FDP schon lange vermutet habe, es fehle der SPD an wirklichen Strategien. „So hat das offenbar auch der von Frau Ypsilanti nominierte Minister Hermann Scheer beurteilt, der Presseberichten zu Folge das Papier in einem großen Verteiler weitergeleitet hat. Fehlende Parteidisziplin tat das übrige, Journalisten wurde es zugespielt“, so die stellvertretende Pressesprecherin der hessischen Liberalen, Jasmin Gruner.

Dass Ypsilanti ihr Frau-Sein, ihre Außenseiterrolle innerhalb der SPD und die Abwanderung der SPD-Wähler hin zu den Linken als ‚Grundskizze der politischen Wahlkampagne für Hessen’ überschreibt, ist aus Sicht der FDP inhaltlich wirklich sehr dünn.

„Der Vorfall hat eines mehr als deutlich gemacht: Frau Ypsilanti kann sich auf ihre eigenen Leute nicht verlassen und ein eigenes Konzept fehlt ihr auch noch“, so Gruner abschließend.