Parteitag der Grünen
Nach dem Parteitag der Grünen an diesem Wochenende in Fulda kritisierte das Mitglied des Landesvorstandes der FDP Hessen und Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Florian Rentsch, die erneuten Äußerungen von Grünen-Politikern, die Tarek Al-Wazir als Ministerpräsident in Hessen sehen wollen. „Erst vor kurzem hat sich Daniel Cohn-Bendit hervorgetan mit seiner Äußerung, dass der Grünen-Chef Al-Wazir in einem Linksbündnis der beste Ministerpräsident wäre. Nun feiern die Grünen Tarek Al-Wazir als möglichen Ministerpräsidenten bei der Landtagswahl 2009. Das ist Irrsinn, das zeugt von großem Hochmut und der kommt bekanntlich vor dem Fall.“
Aber auch inhaltlich griff Rentsch die Grünen scharf an. „Wenn die Grünen nun meinen, sie könnten sich als wirtschaftskompetente Macht in Hessen etablieren, dann zeugt das von sehr viel Naivität und Dreistigkeit. Wer sich gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens und des Flughafens in Kassel-Calden sowie der Autobahnen A 44 und A 49 stellt und damit die Schaffung von 40.000 Arbeitsplätzen verhindert, der hat sich wirtschaftspolitisch vollkommen disqualifiziert.“
Rentsch warb für die liberale Wirtschafts- und Bildungspolitik, die der Garant für ein positives Klima in Hessen seien. „Wir Liberale sind unserem Wort treu geblieben und stehen für Verlässlichkeit, aber auch für Kompetenz in Wirtschafts- und Bildungsfragen. Dies erfahren wir auf unseren zahlreichen Firmenbesuchen, die uns deutlich vermitteln, dass ein Linksbündnis zum großen Nachteil für dieses Land wäre. Dagegen setzen wir auf liberale Programmatik in der Wirtschafts- und Bildungspolitik.“