Noch 100 Tage bis zur Wahl
"Wir Liberale gehen fest davon aus, dass in 100 Tagen Roland Koch alter und neuer Ministerpräsident des Landes Hessen sein wird, allerdings nicht mehr in einer konservativen Alleinregierung, sondern in einer starken liberalen Regierungskoalition. Denn es kommt bei der kommenden Landtagswahl am 27. Januar 2008 auf die kleinen Parteien an. Die FDP ist das Zünglein an der Waage und der Garant für eine bürgerliche Mehrheit in Hessen."
Hahn zeigte sich überzeugt, dass das Land der Mitte auch aus der Mitte heraus regiert werden solle zum Wohle der Menschen. "Auch wenn Andrea Ypsilanti und der Grüne-Fraktionsvorsitzende Tarek Al Wazir beteuern, dass sie keine Koalition mit der Linkspartei eingehen wollen, sind wir da nach wie vor äußerst skeptisch. Klar ist jedoch, dass ein rot-rot-grünes Bündnis für das Land Hessen katastrophale Folgen haben würde. Die bildungspolitischen Träumereien von einer Einheitsschule gefährden den Bestand vieler Gymnasien. Die Fantasien des Schattenministers Hermann Scheer in Bezug auf seine Windkrafträder für Hessen finden nicht einmal Unterstützung in den eigenen Reihen. Die jüngsten Äußerungen von Nancy Faeser, der Justizministerin im Schattenkabinett von Andrea Ypsilanti, haben genau gezeigt, dass selbst die eigenen Genossen in dieser Frage gespalten sind, und das aus gutem Grunde. In der Tat sehen wir die Schaffung von bis zu 1.200 Windkrafträdern im Land als Verschandelung der Landschaft an. Wir hingegen setzen auf einen Energiemix aus Kohlekraft, Atomstrom und erneuerbaren Energien. Dies ist für die Bürger der Weg, auf den sie sich verlassen können und der Kosten sparen wird."
Als wichtiges Thema im Landtagswahlkampf wird, betonte Hahn abschließend, die Bildungs- und Wirtschaftspolitik der Liberalen sein, die gekennzeichnet sei durch die Forderung nach mehr Eigenverantwortung für die Schulen und nach Mittelstandsförderung sowie dem konsequenten Ausbau des Frankfurter Flughafens auf der Basis der Mediation.