03.11.2008 | Jörg-Uwe Hahn: „Neuwahlen wären die sauberste Lösung. Ypsilanti sollte auf ihre parteiinternen Kritiker endlich hören und aufgeben!“

Neue Umfrage der „Frankfurter Rundschau“ und des „Stern“

Die Ergebnisse der jüngsten Umfrage im Auftrag der Frankfurter Rundschau und des Stern bestätigten den Kurs der hessischen Liberalen in vollem Umfang, erklärte heute der FDP-Landes- und Fraktionsvorsitzende Jörg-Uwe Hahn. „Wenn über zwei Drittel der Hessinnen und Hessen den gefährlichen Kurs von Andrea Ypsilanti ablehnen, dann belegt das, was wir Liberale in unseren Frankfurter Beschlüssen am vergangenen Freitag festgestellt haben. Frau Ypsilanti hat keine Mehrheit mehr hinter sich. Sie sollte aufgeben und auf Neuwahlen zum nächstmöglichen Termin umschwenken.“

Interessant sei, dass auch unter den SPD- und Grünen-Wählern keine Mehrheit für den Kurs von Andrea Ypsilanti festgestellt wurde. „Wenn jeweils 54 Prozent der SPD- und Grünen-Wähler sich gegen ihre Ministerpräsidentenwahl mit Hilfe der Linken aussprechen, dann ist das ein deutliches Signal an die hessische SPD-Landesvorsitzende.“

Hahn zitierte den stellvertretenden SPD-Chef Peer Steinbrück, der zu Recht heute Andrea Ypsilanti vor Risiken ihres Kurses in scharfer Form warnte. Hahn erklärte: „Steinbrück stellt unzweifelhaft richtig fest, dass der eingeschlagene Weg von Andrea Ypsilanti nicht nur sie selbst, sondern auch die SPD in Hessen und die Bundes-SPD vor der Bundestagswahl schwer beschädigen werde. Es ist zu hoffen, dass solche eindringlichen Warnungen nicht spurlos an Andrea Ypsilanti vorübergehen.“

„Wir hessischen Liberalen fordern seit Wochen eine saubere und ehrliche Lösung für Hessen. Und das wären eindeutig Neuwahlen – noch im Herbst diesen Jahres“, so Hessens FDP-Chef Hahn abschließend.