Nachlese Hamburgwahl
„Wenngleich die Hamburger Liberalen ihr Ergebnis im Vergleich zum Jahr 2004 verbessern konnten, ist es leider nicht befriedigend“, kommentierte der FDP-Landes- und Fraktionsvorsitzende, Jörg-Uwe Hahn, das Ergebnis der Hamburgwahl.
Zuversichtlich zeigte er sich mit Blick auf die von den hessischen Liberalen und Teilen der CDU angestrebte Jamaikakoalition für Hessen. „Das Signal aus Hamburg ist eindeutig eine Jamaikakoalition in Hessen. Wenn sich in Hamburg CDU und GRÜNE annähern können, warum dann nicht auch in Hessen? Es ist schwer verständlich, wenn dieses in Hamburg gelingen sollte, in Hessen aber nicht.“
Hahn erklärte zu dem in dieser Woche anstehenden Gespräch zwischen Liberalen und GRÜNEN: „Es wird zunächst um die Auslotung der inhaltlichen Schnittmengen gehen. Wir sind aufgrund des Eckpunktepapiers des Landesvorstandes der GRÜNEN sehr zuversichtlich, Gemeinsamkeiten zu finden.“
Hahn bekräftigte seine Ablehnung einer Ampelkoalition für Hessen: „Es ist völlig unverständlich, wie die SPD und Teile der GRÜNEN nach wie vor von einer Option einer Ampelkoalition in Hessen ausgehen können. Deutlicher denn je haben wir nach den Spekulationen von SPD-Chef Kurt Beck, Andrea Ypsilanti werde sich möglicherweise mit den Stimmen der Linken zur Ministerpräsidentin wählen lassen, ein Zusammengehen ausgeschlossen. Denn allein solche Überlegungen bereiten den Wortbruch vor. Das bisherige Schweigen von Frau Ypsilanti zeugt nicht von Führungsstärke.“