NPD muss politisch bekämpft werden
„Die NPD auch in Hessen muss nunmehr mit aller politischen Kraft bekämpft werden. Die demokratischen Parteien dürfen es nicht länger dulden, dass ‚politisch ungestraft’ der Holocaust und seine grausamen Folgen geleugnet werden dürfen.“ Mit diesen Worten kommentierte der hessische Fraktions- und Landesvorsitzende der FDP, Jörg-Uwe Hahn, das Urteil des Amtsgerichtes Friedberg, wonach der NPD-Landesvorsitzende Wöll zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt wurde.
Hahn warnte davor, nun eine neue Diskussion über ein NPD-Verbot in Hessen zu beginnen. Mit der Entscheidung des Amtsgerichtes Friedberg habe der Rechtsstaat gezeigt, dass er sich „in rechtsstaatlicher geeigneter Art und Weise mit Extremisten auseinandersetzt und diese in ihre Schranken verweist“.
Hahn, selbst Mitglied des Kreistages des Wetteraukreises, forderte die Kommunalpolitiker vor Ort auf, nunmehr eine „aktive Argumentations-Politik gegen die Verharmloser der NPD auch in der Wetterau“ zu organisieren.