25.05.2010 | Jörg-Uwe Hahn und Florian Rentsch: „Die Ankündigung des Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch, alle politischen Ämter niederzulegen, bedeutet einen hohen Verlust für die hessische Politik.

Heutige Entscheidung von Roland Koch

Anlässlich der heutigen Ankündigung von Ministerpräsident Roland Koch, alle politischen Ämter niederzulegen, erklärte Jörg-Uwe Hahn, Landesvorsitzender der FDP Hessen und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Hessen: „Das politische Wiesbaden erlebt heute einen tiefen Einschnitt. Ministerpräsident Roland Koch wird alle politischen Ämter niederlegen. Dies ist eine weit reichende Entscheidung, die wir als persönliche Entscheidung zu respektieren haben.  Es ist unbestritten, dass Hessen nun einen seiner profiliertesten und engagiertesten Köpfe verliert. Die hessische Politik erlebt einen schweren Verlust. Roland Koch hat über 11 Jahre hinweg für Stabilität in wichtigen Fragen, wie Wirtschaft und Innenpolitik, und für eine erfolgreiche Politik gesorgt. Sein Engagement  für eine nachhaltige Politik in allen Bereichen ist aktueller denn je. Roland Koch ist ein zuverlässiger und engagierter Politiker gewesen. Er ist einer meiner wichtigsten politischen Wegbegleiter sowie einer meiner besten Freunde.“

Florian Rentsch, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, betonte in seiner heutigen Erklärung, dass Ministerpräsident Roland Koch eine schwere Entscheidung getroffen habe. „Wer nach 11 Jahren aus der Politik ausscheidet, tut dies wohl überlegt. Ich bedaure diese Entscheidung sehr, zolle ihr aber gleichzeitig großen Respekt. Mit Roland Koch habe ich immer sehr gerne zusammengearbeitet. Die letzten eineinhalb Jahre waren eine beeindruckende Zeit, in der wir viel für Hessen erreicht haben.“

Der stellvertretende hessische Ministerpräsident und FDP-Landesvorsitzende Jörg-Uwe Hahn betonte: „Die Entscheidung von Roland Koch wird aber keine Auswirkung auf die stabile Landesregierung aus CDU und FDP haben. Dazu werden wir unseren Beitrag leisten. Union und Liberale haben nicht nur in den Jahren 1999 – 2003 im Interesse der Hessinnen und Hessen erfolgreich zusammengearbeitet. Auch die bisherige Bilanz der laufenden Legislaturperiode hält das, was die Parteien in ihren Wahlkämpfen versprochen und im gemeinsamen Koalitionsvertrag vereinbart haben.“