27.10.2008 | Jörg-Uwe Hahn: „Achillesferse von Ypsilanti heißt: ‚Wer soll das bezahlen?’“

Fernsehduell Koch-Ypsilanti

Anlässlich des gestrigen TV-Duells zwischen Roland Koch und Andrea Ypsilanti im Hessischen Rundfunk sagte der Landes- und Fraktionsvorsitzende der hessischen FDP, Jörg-Uwe Hahn: „Es ist mehr als deutlich, dass Frau Ypsilanti kein Finanzierungskonzept, vor allem in den Bereichen Energie und Bildung, für ihre Wahlversprechen hat. Statt konkreter Benennung der Kosten ihres Wahlprogramms konnte sie auf die Vorhalte von Roland Koch nicht reagieren. Die Achillesferse der SPD-Spitzenkandidatin lautet eindeutig: ‚Wer soll das bezahlen?’.“

 „Die Gegenfinanzierungsvorschläge der roten Füllhorn-Politik durch die Grundwasserabgabe in Höhe von 50 Millionen Euro und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer steht ebenfalls auf wackligen Füßen. Denn die Einnahmen einer Vermögenssteuer würden auch erst im Jahr nach der Einführung zur Verfügung stehen. Wir als Liberale sind gegen diesen Griff in das Portemonnaie der Hessen und plädieren stattdessen dafür, das Ende der Neuverschuldung Hessens bis spätestens 2011 zu erreichen“, so Hahn.

Besonders eklatant sei bei der SPD der Widerspruch zwischen Ausgeben und Bezahlen. Man dürfe nicht mit einem Wunschzettel für Weihnachten in die letzte Phase des Wahlkampfes gehen. „Andrea Ypsilanti benimmt sich nicht wie eine ordentliche Familienmutter, die nur das ausgibt, was die Familie vorher eingenommen hat. Das hat etwas von Verschwendung, das kann nicht gut gehen. Es ist unsolide und unseriös. Das wird am Wahltag gegen sie ausschlagen“, erklärte der FDP-Spitzenkandidat abschließend.