29.10.2011 | Jörg-Uwe Hahn: FDP-Landesvorstand beschließt Modell der Kultusministerin für eine effizientere Reform der Schulverwaltung und Planungen zu Referendarstellen

Effizientere Reform der Schulverwaltung und Planungen zu Referendarstellen

Wiesbaden/Kleinlinden - Der Landesvorstand der hessischen FDP hat heute in Gießen einstimmig das von Kultusministerin Dorothea Henzler in der Sitzung vorgestellte Modell für eine Reform der Schulverwaltung und die Planungen bei den Referendarstellen als FDP-Position beschlossen.  Das erklärte heute der Landesvorsitzende der hessischen FDP Jörg-Uwe Hahn.

Bei den Referendarstellen hat Kultusministerin Dorothea Henzler im Landesvorstand erläutert, dass sie in bilateralen Verhandlungen mit dem Finanzminister erreicht habe, dass der Finanzminister rund 5 Millionen Euro an zusätzlichen Mitteln für die Ausbildung von Referendaren bereit stellt. Damit wird die Zahl der Referendare auf dem Stand der letzten Jahre gehalten. „Das ist ein gutes Verhandlungsergebnis für die hessische Bildungspolitik“; sagten Hahn und Henzler. 

Bei der Reform der Schulverwaltung soll es künftig eine Behörde als Landesschulamt und gleichzeitig als Lehrkräfteakademie geben. Bei der Schulaufsicht sollen in diesem Amt die zentralen und überregionalen Aufgaben gebündelt werden. Die 15 staatlichen Schulämter als Teil dieser Struktur sollen sich ganz auf ihre regionalen Aufgaben konzentrieren können, so dass sie noch leistungsfähiger ihre Aufgaben bei Schulaufsicht, Service und Beratung in der Region für die Schulen erfüllen können. Der Bereich Lehrerausbildung und -fortbildung sowie der Schulqualität und Personalentwicklung sollen ebenfalls in der neuen „Ein-Ämterstruktur“ aufgehen. „Mit dieser Struktur schaffen wir eine effiziente und nachhaltige Schulverwaltung, die ganz auf die Bedürfnisse der Selbstständigen Schule zugeschnitten ist“, so Hahn und Henzler.