Aus für alte Atomkraftwerke
Wiesbaden – Zu dem heute vom Vorsitzenden der Reaktorsicherheitskommission, Rudolf Wieland, vorgelegten Anforderungskatalog für die Kernkraftwerke und seine Aussage hinsichtlich der Sicherheit bei Flugzeugabstürzen und nicht ausreichend dicker Hüllen bei den alten Anlagen erklärt Jörg-Uwe Hahn, Landesvorsitzender der FDP Hessen:
„Die hessische FDP begrüßt den heute vorgelegten Anforderungskatalog der Reaktorsicherheitskommission. Jetzt heißt es: Jeder Meiler muss einzeln auf den Prüfstand. Die Kriterien sind nach Japan andere als vorher. Daher brauchen wir nun ein „Sicherheit-Plus“. Das ist die Schlussfolgerung aus Fukushima, das muss die politische Schlussfolgerung und damit auch Entscheidung sein. Dies will auch eine breite Mehrheit in der Bevölkerung so. Das ist ganz offenkundig. Und deshalb ist der heute vorgelegte Anforderungskatalog sehr gut. Dies gilt insbesondere für die Fragen der Sicherheit gegen einen provozierten Flugzeugangriff aus der Luft oder durch einen Selbstmörderangriff beispielsweise durch Islamisten auf dem Boden. Meine persönliche Prognose lautet: Die jetzt anstehenden Stresstests werden Biblis A und B nicht bestehen. Offenbar sieht das RWE ähnlich, worauf die Einstellung der Bauarbeiten bei Biblis A hindeuten.
Wir müssen nun rational nachvollziehbar die liberale Energiewende durchführen.“